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Fußball-Regionalliga: Wuppertaler SV
Kampf um die Stammplätze - oder auch nicht

Fußball-Regionalliga: Wuppertaler SV: Kampf um die Stammplätze - oder auch nicht
Mit 6:0 gewann der WSV - hier Niklas Heidemann (li.) - beim Turnier im Stadion gegen den Bezirksligisten TSV 05 Ronsdorf. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal. Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV bestreitet in der kommenden Woche die letzten drei Testspiele – Dienstag (19 Uhr, Stadion) gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld, Mittwoch (19 Uhr, Lüntenbeck) beim FSV Vohwinkel und am Samstag (14 Uhr) beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken. Von Jörn Koldehoff

Keine Frage, auf die Spieler wartet eine harte Woche. Am sonst freien Montag wird trainiert. "Mit Bielefeld und Saarbrücken haben wir zwei große Aufgaben vor der Brust", weiß WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen. Die Ostwestfalen, zurück aus dem Trainingslager in Kaprun, stehen ebenfalls kurz vor dem Saisonstart (29. Juli gegen Jahn Regensburg. Saarbrücken (28. Juli in Ulm) will sich bei der eigenen Saisoneröffnung im Ludwigspark sicher nicht vor den eigenen Fans blamieren und ließ zuletzt durch ein 2:0 gegen West-Meister Viktoria Köln aufhorchen.

Und so wird Vollmerhausen seinen Kader noch einmal auf Herz und Nieren prüfen – bis hin zur Stammformation? "Der Kampf um die Plätze hat schon am ersten Tag begonnen", sagt er. "Natürlich geht es darum, dass wir uns formieren und auf das erste Spiel gegen Bonn vorbereiten, um optimal in die Saison zu kommen und – das ist der große Wunsch – drei Punkte zu holen. Aber ich hänge das Thema Stammelf nicht so hoch wie die Spieler. Es gibt auch einen zweiten, dritten, neunten und zwölften Spieltag."

Was er damit meint, konkretisiert Vollmerhausen: "Der Konkurrenzkampf und die Qualität sind wesentlich größer. Wir sind nun viel breiter aufgestellt als in der vergangenen Saison. Ich kann als Trainer taktisch flexibler reagieren." Ziel bleibt eine einstelliger Tabellenplatz und die Weiterentwicklung des Teams. Wer aber sind die Favoriten? "Uerdingen präsentiert gefühlt jeden Tag einen Hochkaräter und gehört als Aufsteiger zum engen Kreis. RW Essen hat den Kader verkleinert, ist aber gut aufgestellt. Und Viktoria Köln hat viel Qualität. Hinzu kommen wie immer die Amateurteams."

Der WSV reist bereits am Freitag ins Saarland und übernachtet dort. Ob Davide Leikauf mitfährt, ist ob seiner Verletzung noch offen. Rechtsverteidiger Kevin Pytlik (Knie) wurde am Wochenende noch einmal geschont, soll aber Montag wieder einsteigen. Ihn vertrat Sandy Husic.  Auch Routinier Silvio Pagano übernahm die ungewohnte Position. "Beide haben das gut gemacht. Wir können Ausfälle über den Kader auffangen", zeigte sich Vollmerhausen nach dem Sieg beim "Fußball-Report-Cup" und dem 3:0 im Finale gegen Oberligist FSV Vohwinkel zufrieden. WIll sagen: Weitere Transfers sind nicht geplant.