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Handball-Bundesliga: Mittwoch bei Rhein-Neckar Löwen
Hinze: "Dürfen nicht verkrampfen"

Handball-Bundesliga: Mittwoch bei Rhein-Neckar Löwen: Hinze: "Dürfen nicht verkrampfen"
Szene aus dem Hinspiel, das der BHC knapp mit 24:26 verlor. FOTO: Dirk Freund
Wuppertal / Solingen. Nach der Länderspielpause beginnt für den Handball-Bundesligisten Bergischer HC der Saisonendspurt. Nach 18 Tagen ohne Spiel tritt die Mannschaft von Trainer Sebastian Hinze am Mittwochabend (17. Mai 2017) um 19 Uhr beim amtierenden deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen an.

Eine harte Aufgabe für die Bergischen: Die Kraichgauer spielen als aktueller Titelträger eine sehr konstante Saison und haben ihr Ziel der Titelverteidigung fest im Blick. "Es gilt, eine optimale Leistung auf die Platte zu bringen und über die gesamte Spielzeit an unserem Plan festzuhalten", fordert BHC-Cheftrainer Sebastian Hinze absolute Disziplin für das Auswärtsspiel in der SAP-Arena.

"Wir haben uns zuletzt eine gewisse Sturheit erarbeitet, unseren Plan auch weiterzuverfolgen, wenn es einmal im Spiel nicht so läuft", sieht Hinze seine Mannschaft gut aufgestellt. Er warnt: "Wir dürfen nicht verkrampfen, denn die nächste Aktion ist immer die wichtigste, vor allem wenn man auf die Qualität des Gegners schaut. Die Rhein-Neckar Löwen sind offensiv wie defensiv sehr gut eingespielt, ich sehe keine Schwäche dort."

Ziel ist es, so Hinze, "sie so lange wie möglich zu stressen – umso mehr kriegen wir vielleicht eine Chance. Es würde in die Hose gehen, wenn wir nur dahin fahren und versuchen würden, das Ergebnis im Rahmen zu halten. Auch wenn die Chancen woanders deutlich größer sind, wollen wir dennoch dorthin fahren und versuchen auch dieses Spiel zu gewinnen." Der BHC hat den Verbleib in der stärksten Liga der Welt in eigener Hand.

Ace Jonovski hat die gesamte letzte Woche trainiert hat, es sieht für einen Einsatz in Mannheim gut aus – was bei Maciej Majdzinski nicht der Fall sein wird. Der polnische Junioren-Nationalspieler fehlt auch noch am Mittwoch, genau wie die Langzeitverletzten Maximilian Hermann und Viktor Szilagyi. Zudem stehen die Einsätze von Jan Artmann, Arnor Gunnarsson und Max Leon Bettin wegen Erkältungen auf der Kippe.