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Handball-Bundesliga: Samstag (19 Uhr) gegen Wetzlar
Die Höhenflieger kommen

Handball-Bundesliga: Samstag (19 Uhr) gegen Wetzlar: Die Höhenflieger kommen
Wieder gesund: Arnor Thor Gunnarsson. FOTO: BHC
Wuppertal / Solingen. Nach der starken Leistung bei den Rhein-Neckar Löwen (28:31) will der Handball-Bundesligist Bergischer HC im Abstiegskampf am Samstag (20.Mai 2017) gegen die HSG Wetzlar unbedingt gewinnen. Anwurf in der Wuppertaler Uni-Halle ist um 19 Uhr.

Cheftrainer Sebastian Hinze und sein Team gehen selbstbewusst die Aufgabe gegen die Mittelhessen an, obwohl der BHC erst einmal wieder unter den Strich gerutscht ist. Im Vergleich zu Balingen fehlt allerdings nur ein Tor, um wieder auf einen Nichtabstiegsplatz zu gelangen. So "bleibt es für uns eine positive Situation, die wir uns ganz alleine erarbeitet und alles selbst in der Hand haben", sagt Hinze, der weiter auf die Ruhe setzt, die die "Löwen" zuletzt Auftrieb verliehen hat.

Neben der mentalen Stärke ist in der Uni-Halle auch die physische gefordert. Mit der HSG haben die Bergischen eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Wetzlar agiert "mit einem sehr starken Paket aus Torhüter und Abwehr, die im Spiel immer wieder Lösungen findet. Im Angriff sind sie eine der diszipliniertesten Mannschaften überhaupt", weiß Hinze. "Uns muss klar sein, dass Wetzlar der stärkste Gegner ist, den wir in der Rückrunde empfangen."

Das Wandschneider-Team steht aufgrund der erfolgreichen Entwicklung in den vergangenen Jahren mit dem möglichen Erreichen des sechsten Tabellenplatzes vor der besten Platzierung in der Bundesliga-Historie.

Die Löwen werfen ihrerseits die guten Erinnerungen aus dem Hinspiel in die Waagschale, als der dezimierte Kader am fünften Spieltag die ersten Zähler der Saison in der Fremde einfahren konnte. Personell sind die Vorzeichen vor dem Rückspiel nun deutlich besser gestellt, kehrten in den vergangenen Tagen doch mit Jan Artmann und Arnor Gunnarsson die zuletzt mit grippalen Infekten nicht zur Verfügung stehenden Außenspieler in den Kader zurück.

Ohne die Langzeitverletzten Maximilian Hermann, Maciej Majdzinski und Viktor Szilagyi kann der BHC-Coach gegen die HSG Wetzlar am Samstag so im besten Fall auf insgesamt 16 Spieler zurückgreifen und hätte erstmals wieder die Qual der Wahl auf dem Spielberichtsbogen.