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Sicher einen Besuch wert
Viele Tierkinder im Wuppertaler Zoo

Sicher einen Besuch wert: Viele Tierkinder im Wuppertaler Zoo
süßer Nachwuchs bei den Präriehunden im Zoo Wuppertal. FOTO: Barbara Scheer
Wuppertal. Im Grünen Zoo Wuppertal kam es in letzter Zeit ganz schön viel Nachwuchs: So gibt es Jungtiere unter anderem bei den Präriehunden, die eine Anlage neben dem Blumenrondell in der Nähe des Zooeingangs bewohnen, bei den Großen Maras auf der Patagonienanlage und bei ihren kleineren Verwandten, den Zwergmaras, im Südamerikahaus.

 

Auch in anderen Gehegen lassen sich aktuell immer wieder Tierkinder entdecken. Die Präriehunde gebären ihre Jungtiere in unterirdischen Gängen und Höhlen, die sie bewohnen. Daher ist es bei den Tieren kaum möglich, die genauen Geburtsdaten festzustellen. Gesichtet wurden am 8. Mai bereits fünf flinke Jungtiere. Es ist nicht auszuschließen, dass noch weitere hinzukommen werden.

Bei den Großen Maras, die zusammen mit Vikunjas und Darwinnandus die Patagonienanlage im Grünen Zoo bewohnen, kam am 22. April ein Jungtier zur Welt. Bei den kleineren Zwergmaras im Südamerikahaus wurden am 6. Mai drei Jungtiere geboren. Maras sind Nagetiere und mit Meerschweinchen verwandt. Wegen ihres hasenähnlichen Aussehens und der mitunter hoppelnden Fortbewegung werden sie auch als "Pampashasen" bezeichnet.

Auffällig ist aktuell auch die Blütenpracht der zahlreichen Rhododendren und Azaleen im Grünen Zoo. Auch andere Pflanzen wie der Weißdorn stehen in voller Blüte. Außergewöhnlich sind die Blüten des Taschentuchbaums, der auf dem Weg zum Direktorengebäude zu finden ist. Dieser Baum verdankt seinen Namen den ungewöhnlichen Blütenblättern, die wie ein Taschentuch an den Ästen herabhängen. Der Taschentuchbaum wurde dem Grünen Zoo im Herbst 2014 von einer Besucherin gespendet, die vom neuen Zookonzept besonders angetan war.