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CSD in Wuppertal
"Wupperpride bleibt dran"

CSD in Wuppertal: "Wupperpride bleibt dran"
Die Regenbogenfahre, das Symbol der Bewegung, wehte vor dem Rathaus. FOTO: Christoph Petersen
Wuppertal. Auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Wuppertaler Rathaus fand am Samstag (9. Juni 2018) der diesjährige "Christopher Street Day" statt. Nach Angaben der Veranstalter nahmen über den Tag verteilt rund 1.500 Menschen daran teil.

An zahlreichen Ständen konnten sich die Besucherinnen und Besucher dabei über die Themen "Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* (LSBTQ*)" informieren. Vertreten waren unter anderem amnesty (ai), die AIDS-Hilfe Wuppertal, das Queerreferat, SchLAu Wuppertal, transbekannt e.V., SHAlk, Die Linke, die Grüne Jugend, Antenne Regenbogen, aMANNda und WQueers. Für Musik sorgten Apito Fiasko und Franzi Rockzz.

Bilder:

CSD 2018 in Wuppertal FOTO: Christoph Petersen

Der gemeinnützige Verein Wupperpride ewurde 2009 gegründet. In einer Stellungnahme heißt es: "Ehe für Alle, super. Vollständige rechtliche Gleichstellung, wunderbar. Die Arbeit für und mit Lesben, Schwule(n), Bi, Trans* und Inter* und deren Menschenrechte hat noch lange kein Ende. Homo- und Transphobie gehören zum allseits festzustellenden Rollback, wie die für geplanten Kundgebungen der Neo-Nazis zeigen. Es bleibt, gerade im Bergischen Dreieck, eine Herausforderung, anders zu leben, sich zu outen und zu sich selbst zu stehen. Wupperpride informiert, fordert, unterstützt und hilft weiter; Wupperpride bleibt dran."

Gestört wurde die Veranstaltung durch eine Gruppe Unbekannter, die Teilnehmer attackierten.

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