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Vom Sonderling zum Sieger

Vom Sonderling zum Sieger
Lucia D’Armento Sahin (re.) schickt mit „Schwuppi“ eine neue Schwebebahnfigur auf den Weg. Mit im Bild Sandra Balcke von der Edition Köndgen. FOTO: Manfred Bube
Wuppertal. Mit "Schwuppi" ist der Wuppertaler Autorin Lucia D'Armento Sahin ein liebenswertes und mutmachendes Schwebebahn-Kinderbuch gelungen. Es geht um die neuen Waggons ... Von Manfred Bube

"Irgendwann wollte mein siebenjähriger Sohn Louis wissen, warum die Schwebebahn kein Gesicht hat", erinnert sich Lucia D'Armento Sahin. Vor einem Jahr – und mit Blick auf die neuen Schwebebahnwaggons – kam ihr der Gedanke: Daraus lässt sich eine Geschichte machen ...

Aus der Idee ist zwischenzeitlich mit "Schwuppi" ein unterhaltsames Kinderbuch geworden, dass von Zweifeln, Mut und Freundschaft erzählt – und vom Weg eines "Sonderlings" zum strahlenden Gewinner.

In der großen Werkstatt in Valencia fühlt Neuling "Schwuppi" sich unter all den vielen schicken Straßenbahnen nicht wohl: "Ich bin falsch gebaut", denkt sie schüchtern, weil ihre Räder oben montiert sind und sie deswegen von den stählernen Genossen verhöhnt wird. Da kommt der Kiebitz Pepito ins Spiel und macht ihr Mut, an sich zu glauben. Das ist aber nicht ganz einfach: Auf dem Weg nach Deutschland nagen Zweifel ihr – doch in Wuppertal angekommen, wendet sich das Blatt: "Schwuppi" wird klar, wie einmalig sie ist – und wie recht Pepito damit hatte, dass man immer an sich glauben soll. Lucia D'Armento Sahin erzählt mit vielen Facetten, lässt auch "Tuffi" auftauchen – und transportiert eine wichtige Botschaft: Anders sein gehört zum Leben.

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