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Bluthochdruckexperte bei der Rundschau
Telefonaktion zu Bluthochdruck

Bluthochdruckexperte bei der Rundschau: Telefonaktion zu Bluthochdruck
Prof. Dr. med. Bernd Sanner ist Ärztlicher Direktor des Agaplesion-Bethesda-Krankenhauses und Chefarzt der Medizinischen Klinik mit zertifiziertem Bluthochdruckzentrum. Außerdem ist er Mitglied des Vorstands der Deutschen Hochdruckliga /Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. FOTO: Bethesda
Wuppertal . Am heutigen Donnerstag ist "Welt-Hypertonietag". Er steht unter dem Motto "Blutdruckmessen, aber richtig!" und möchte darauf aufmerksam machen, wie wichtig die Selbstmessung des Blutdrucks zu Hause ist – und wie die Blutdruckmessung korrekt durchgeführt wird.

Denn trotz moderner Blutdruckmessgeräte gibt es viele Fehlerquellen, die die Messwerte beeinflussen können. Wie es richtig geht, was man falsch machen kann, wie man das richtige Blutdruckmessgerät findet – darüber und zu anderen Fragen rund um die Volkskrankheit gibt der bundesweit anerkannte Bluthochdruckexperte Prof. Dr. med. Bernd Sanner heute von 16.30 bis 18 Uhr am Rundschau-Telefon unter 0202 / 271 44 21 Auskunft.
Der Ärztliche Direktor des Bethesda-Krankenhauses sitzt damit schon zum wiederholten Mal am Rundschau-Telefon. Aus gutem Grund: Etwa 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland sind von Bluthochdruck (Hypertonie) betroffen. Das ist fast jeder Dritte.

Bluthochdruck ist dabei aber keine "Alterserkrankung" mehr. Zwar erkranken vor allem ältere Menschen, aber zunehmend sind auch jüngere Leute betroffen. Vor allem Männer wissen häufig nichts von ihren zu hohen Blutdruckwerten und lassen sich auch weniger oft behandeln. Ein unbehandelter Bluthochdruck kann aber in jedem Alter schwerwiegende Folgen haben, denn er ist Risikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Doch jeder kann selbst etwas tun: Die regelmäßige Selbstmessung des Blutdrucks ist ein wichtiger Teil zur Vorsorge und Behandlung eines Bluthochdrucks. Was viele nicht wissen: Wird bei einem Patienten erstmals vom Arzt Bluthochdruck diagnostiziert, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Anschaffung eines Blutdruckmessgerätes!

Wer andere Fragen rund um das Thema Bluthochdruck hat, kann ebenfalls anrufen. Speziell im Hinblick auf verschriebene Medikamente und die richtigen Zielblutdruckwerte – so die Erfahrung früherer Telefonaktionen – herrscht immer wieder große Unsicherheit.