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Zum Tode von Hans Günter Winkler
Sein erstes Pferd hieß Rosinante

Zum Tode von Hans Günter Winkler: Sein erstes Pferd hieß Rosinante
Hans Günter Winkler 1991 beim Besuch des Wuppertaler Top Magazins in Warendorf. FOTO: David Klammer
Wuppertal. Er war der erfolgreichste Springreiter der Welt und er kam – aus Wuppertal. Hans Günter Winkler ist nun im Alter von 91 Jahren gestorben. Von Hendrik Walder

Rundschau-Redakteurin Sabina Bartholomä traf den Grandseigneur der Springreiter- Szene im Sommer 1991 auf seinem großzügigen Anwesen bei Warendorf. Sie erlebte einen überaus agilen Pferdeliebhaber, der nach wie vor täglich ausritt und einen erfolgreichen Turnierstall betrieb.

Winkler wurde 1926 in Barmen geboren, von Beginn an bestimmten Pferde sein Leben. Schon sein Vater arbeitete als Reitlehrer, die Reithalle lag im ersten Stock eines alten Fabrikgebäudes. Eine gutmütige alte Stute namens Rosinante hielt seinerzeit für Hans Günter Winklers erste Reitversuche her.

1950 entdeckte dann der Hippologe Dr. Gustav Rau Winklers besonderes Talent: Es folgten olympische Goldmedaillen, deutsche, Europa- und Weltmeisterschaften sowie zahlreiche andere Titel und Auszeichnungen. Seiner Heimatstadt Wuppertal blieb Winkler durchaus verbunden, immer wieder zog es ihn hierhin, meist, um seinen langjährigen Freund, Alt-Bürgermeister Kurt Drees zu treffen.