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Engagement
Rainbowflash setzt Zeichen für Vielfalt

Engagement: Rainbowflash setzt Zeichen für Vielfalt
FOTO: wupperpride
Wuppertal. Am  Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie (IDAHOT) möchte der Verein Wupperpride am Mittwoch (17. Mai 2017) ein sichtbares Zeichen für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt setzen. 

Um 18 Uhr startet der 4. Wuppertaler Rainbowflash. Alle Versammelten lassen gemeinsam zum "Bronski Beat"-Hit "Smalltown Boy", interpretiert von Iris Panknin und Burkhard Heßler, am Mahnmal im Deweerth-Garten bunte Luftballons in den Himmel steigen.

"Die Gedenktafel am Mahnmal enthält auch die Namen von acht Wuppertaler Männern, die nach dem Paragraph 175 verfolgt und ermordet wurden", schreibt der Verein. "Im Virtuellen Gedenkbuch werden sie unter den Opfergruppen "KZ-Häftlinge", "Politisch Verfolgte" und "Euthanasieopfer" geführt! Diese Kategorien stimmen zwar auch, die meisten der acht Männer wurden in KZs deportiert und dort durch Arbeit im Steinbruch und im Klinkerwerk vernichtet; aber gleichzeitig machen sie den eigentlichen Verfolgungsgrund unsichtbar."

Die Zeiten von Menschenrechtsverletzungen seien auch nicht vorbei. "Es ist nach wie vor wichtig der Gewalt an Menschen, die anders lieben und leben, konsequent entgegenzutreten und für die Akzeptanz von Vielfalt zu sensibilisieren", unterstreicht Barbara Steffens, NRW-Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA).

Der Rainbowflash setzt ein buntes, sichtbares Zeichen für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt! Organisiert wird die Aktion von Wupperpride gemeinsam mit Jusos, Grüne Jugend und anderen.