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Ehepaar Springmann
Polizei und Staatsanwaltschaft schließen Einbrecher aus

Ehepaar Springmann: Polizei und Staatsanwaltschaft schließen Einbrecher aus
Am Donnerstagnachmittag (30. März 2017) fand in der Immanuelskirche die Trauerfeier für Christa (88) und Enno Springmann (91) statt. FOTO: Max Höllwarth
Wuppertal. Nach dem gewaltsamen Tod des Wuppertaler Ehepaares Springmann hat die ermittelnde Mordkommission die anzunehmende Tatzeit eingegrenzt.

Die Ergebnisse der bislang durchgeführten Ermittlungen deuten darauf hin, dass der 91-jährige Mann und seine 88-jährige Ehefrau am Sonntag, 19. März 2017, zwischen 17 und 19.30 Uhr getötet wurden. Die umfangreiche Ermittlungsarbeit am Tatort ist noch nicht abgeschlossen und wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, schreiben Staatsanwaltschaft und Polizei in einer gemeinsamen Presseerklärung. 

Sie gehen derzeit davon aus, dass es im Zusammenhang mit dem Gewaltdelikt zu keinem Einbruch in das Haus der Verstorbenen gekommen ist. Insbesondere konnten keine Einbruchsspuren festgestellt werden, und es gibt keine Erkenntnisse darüber, dass Wertgegenstände entwendet wurden. Nähere Angaben werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht gemacht.

Der nach wie vor bestehende Zeugenaufruf wird präzisiert: Wer hat am Sonntag, 19. März 2017, verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 in Wuppertal unter der Telefonnummer 0202/284-0 zu melden.