| 13.57 Uhr

Fahndungs- und Kontrollwoche
Polizei: Druck auf mobile Einbrecherbanden

Fahndungs- und Kontrollwoche: Polizei: Druck auf mobile Einbrecherbanden
Herbert Reul (re.) 2016 bei einem Besuch in der Rundschau-Redaktion mit Redaktionsleiter Hendrik Walder. FOTO: Redaktion
Wuppertal / Düsseldorf. Mit gezielten Kontrollen geht die nordrhein-westfälische Polizei in dieser Woche landesweit und damit auch in Wuppertal gegen Eigentumskriminalität vor.

Schwerpunkt der gemeinsamen Aktion von Landespolizei, Bundespolizei und den Polizeibehorden aus den Niederlanden und Belgien: die Fahndung nach mobilen Einbrecherbanden. "Wir bauen ganz gezielt Fahndungsdruck auf. Unsere Botschaft an die Banden lautet: Ihr könnt euch nirgendwo sicher sein", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul am Dienstag (15. Mai 2018)

Vor allem Wohnungseinbrüche werden nach Erkenntnissen der Polizei oft von mobilen Banden begangen. Diese sind häufig auch über Landesgrenzen hinweg aktiv. "Gerade in der Grenzregion brauchen wir deshalb dringend die ,Strategische Fahndung‘", so Reul. Die anlassbezogene, aber verdachtsunabhängige Suche nach Straftätern dri eines der zentralen Elemente des "Sicherheitspakets I", das die Landesregierung kürzlich in den Landtag eingebracht hat.

"Dieses Fahndungsinstrument ist in 14 von 16 Bundesländern längst Standard. Es wird höchste Zeit, dass wir hier aufschließen", so der Minister.

Die Rundschau-Radrunde