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Musikalisches Flüchtlingsprojekt ausgezeichnet

Musikalisches Flüchtlingsprojekt ausgezeichnet
V.l.: Matthias Kolb (1. Vorsitzender Mandolinen-Konzertgesellschaft), Joel Hohmann (Stimmführung Gitarre), Valentin Dicken (2. Mandoline) und sein Duo-Partner Kareem Ghali (Teilnehmer Flüchtlingsprojekt) sowie Raphael Amend (Stellv. Stadtbetriebsleitung Bergische Musikschule). Kareem Ghali, Teilnehmer Flüchtlingsprojekt makoge Raphael Amend, Stellv. Stadtbetriebsleitung Bergische Musikschule FOTO: Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal
Wuppertal . Das Projekt "Instrumentalunterricht für Flüchtlinge” der Mandolinenkonzertgesellschaft Wuppertal und der Bergischen Musikschule bekam vom Sparda-Musiknetzwerk eine Auszeichnung verliehen. Die Gesellschaft hat neuangekommenden Menschen geholfen, durch das gemeinsame Musizieren eine Aufgabe und  Anschluss an das Leben in Wuppertal zu bekommen. 

Die Mandolinenkonzertgesellschaft Wuppertal (makoge) entwickelte innerhalb kurzer Zeit im letzten Jahr ein integratives Angebot für Flüchtlinge, das weit über das gemeinsame Musizieren hinausgeht und sogar bishin zum Musikstudium qualifiiziert. 

Der kostenlose Instrumentalunterricht bot Flüchtlingen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, Erfolgserlebnisse und Wertschätzung sowie den Kontakt zu Gleichaltrigen Wuppertalern mit ähnlichen Interessen.

Um den Kontakt zwischen Musikschule und Geflüchteten herzustellen,  wurden die Netzwerke in der Stadt genutzt. Die Musikschule stellte die Räumlichkeiten, Instrumente wurden zum Teil über Sponsoren finanziert. 

Aktuell nehmen 32 neue Schüler mit Mandolinen, Gitarren und Baglamas am Gruppenunterricht sowie an den Konzerten und Workshops teil. Ein besonders talentierter junger Gitarrist aus Syrien bekommt kostenlosen Einzelunterricht an der Bergischen Musikschule, ein weiterer junger Syrer aus dem Projekt wird von der Musikschule für einen Masterstudiengang an der Hochschule vorbereitet.