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Oberbürgermeister widerspricht Dezernent Paschalis
Mucke: Vorwürfe "inhaltlich abwegig"

Oberbürgermeister widerspricht Dezernent Paschalis: Mucke: Vorwürfe "inhaltlich abwegig"
Andreas Mucke. FOTO: Eduard Urssu
Wuppertal. Bei einem Pressegespräch hat Oberbürgermeister Andreas Mucke am Mittwochmittag (14. Juni 2017) Stellung zu den Vorwürfen genommen, die Rechtsdezernent Panagiotis Paschalis gegen ihn erhoben hat. Von Nicole Bolz

"Bei den Vorwürfen gegen mich handelt es sich um unhaltbare Anschuldigungen, denen ich in vollem Umfang entschieden widerspreche. Sie sind inhaltlich vollkommen abwegig. Ich habe stets alle notwendigen Schritte – intern wie extern – eingeleitet, um den Sachverhalt ASS aufzuklären", so Mucke.

Paschalis hatte am Freitag einen 20-seitigen Brief an die Regierungspräsidentin sowie an alle Ratsfraktionen geschickt, in dem er dem OB vorwirft, Dienstpflichten verletzt und gegen Gesetze verstoßen zu haben. In einer Chronologie listet Paschalis darin E-Mails, Treffen, Telefonate und Protokolle auf, die sich mit dem umstrittenen Deal mit der Bochumer Autoleasing-Firma "ASS" und Muckes angeblich unkorrektem Verhalten befassen.

Der Oberbürgermeister kündigte im Rahmen der Pressekonferenz an, in der Sondersitzung des Rechnungsprüfungsausschusses am kommenden Montag, nun seinerseits eine Chronologie der Ereignisse vorzulegen, die Paschalis' Vorwürfe widerlegen soll.

Mehr dazu lesen Sie am Samstag (17. Juni 2017) in der Rundschau.