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Workshop
"Mehr Partizipation wagen!"

Workshop: "Mehr Partizipation wagen!"
Britta Möwes und Lisa Jacobi vom NRW-Projekt „Mehr Partizipation wagen!“ freuen sich schon auf den Zukunftsworkshop in Wuppertal. FOTO: LAG MPW
Wuppertal. "Wir sind gespannt und freuen uns auf neue Impulse für die Arbeit unseres Beirats", sagt Iris Colsman, als Leiterin der Färberei in Wuppertal selbst Mitglied im Beirat der Menschen mit Behinderung. In Wuppertal wird am 12. Oktober ein Workshop stattfinden, der Titel: "Mehr Partizipation wagen!".

Iris Colsman leitet auch das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Düsseldorf. Es geht jetzt in die konkrete Planungsphase für den Zukunftsworkshop am 12. Oktober. Das gleichnamige landesweite Projekt mit Sitz in Münster hat es sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an den politischen Prozessen vor Ort zu verbessern und auch alle Beteiligten für diese Thematik zu sensibilisieren.

Was klappt gut, was noch nicht und wo möchten wir hin? – im Rahmen des Workshops wird die Situation in Wuppertal genau "unter die Lupe genommen" und es werden ganz praktisch Handlungsideen erarbeitet, die in den nächsten Monaten umsetzbar sind. "Da entwickeln wir passgenaue Lösungen", weiß Lisa Jacobi, Projektleiterin von "Mehr Partizipation wagen!" und fügt hinzu, dass es aber vor allem auf die Akteure selber ankomme. "Wir drücken niemandem etwas auf, denn jede Stadt hat ihre ganz eigenen Rahmenbedingungen", weiß die Sozialpädagogin. Da der Beirat in diesem Sommer schon eine Klausurtagung zu diesen Themen gehabt hat, können die Visionen, Wünsche und Ideen aus dieser Abriet mit einbezogen werden.

Gerade Wuppertal biete aufgrund seiner sehr aktiven Beiratsarbeit einen hervorragenden Ausgangspunkt, um die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen im politischen Prozess stärker zu fördern und langfristig auf eine solide Grundlage zu stellen, da Nachwuchsgewinnung und demographischer Wandel wie in so vielen Bereichen auch für den Beirat Herausforderungen darstellen. "Für uns ist das ein tolles Angebot, das wir gerne angenommen haben", findet Frau Colsman. 

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