| 09.15 Uhr

Südhöhen
Ein Haus mehr für die GWG

Südhöhen: Ein Haus mehr für die GWG
Dieses Gebäude gehört seit Anfang des Jahres der GWG. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, ob sie mit ihrem Gebäudemanagement dorthin zieht – vielleicht sogar auch mit der Kfz-Zulassungsstelle. FOTO: Stadt
Wuppertal. Es ist ein Mosaikstein zur wirtschaftlichen Gesundung der finanzschwachen GWG. Seit Anfang des Jahres bekommt sie die Miete für ein großes Bürogebäude in der Lise-Meitner-Straße. Dort könnte zukünftig das städtische Gebäudemanagement einziehen. Vielleicht wird daneben demnächst sogar die Kfz-Zulassungsstelle untergebracht. Von Hendrik Walder

Das einstige Kasernen-Gebäude war aus dem Bestand der früheren "Wuppertal GmbH" in den der städtischen Immobilientochter "Delphin" übergegangen. "Seit dem 1. Januar gehört es jetzt der GWG, um das Eigenkapital der städtischen Tochtergesellschaft GWG zu stärken", erläutert Stadtkämmerer Johannes Slawig.

Die eingenommenen Mieten dienen zugleich der weiteren finanziellen Konsolidierung des städtischen Wohnungsbauunternehmens. Derzeit zahlt die Miete dort die Barmer GEK, die die Räume für Ausbildungsprojekte nutzt. Allerdings hat die Krankenkasse angekündigt, das Mietverhältnis beenden zu wollen, wie Slawig bestätigt.

Vor diesem Hintergrund gibt es gegenwärtig verschiedene Überlegungen, wie das Gebäude nachhaltig genutzt werden könnte. "Wir prüfen, ob die Verwaltung des Gebäudemanagements möglicherweise von Lichtscheid nach dort ziehen könnte", sagt Slawig. Momentan sind diese Mitarbeiter im selben Haus untergebracht wie die Kfz-Zulassungsstelle, doch dieser Mietvertrag in einem ehemaligen Vorwerk-Gebäudeblock läuft aus.

Darüber hinaus untersucht die Stadt, ob die Zulassungsstelle ebenfalls in die Lise-Meitner-Straße ziehen könnte. "Hier sind natürlich die Verkehrsanbindung und die Parkplatzsituation genau zu prüfen", sagt Stadtkämmerer Slawig, für den diese Umzugs-Szenarien gegenwärtig deshalb noch Zukunftsmusik sind.

Wichtiger ist ihm aktuell vor allem, dass die Eigenkapitalstärkung der GWG vorankommt, nachdem die zuvor geplante Übertragung der städtischen Altenheime aus rechtlichen Gründen nicht funktioniert hatte.

Die Rundschau-Radrunde