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Kein neuer Übergangsstandort
"Café Cosa" schließt im Dezember

Kein neuer Übergangsstandort: "Café Cosa" schließt im Dezember
Der (umstrittene) Standort des "Café COSA". FOTO: Wuppertaler Rundschau
Wuppertal. Das "Café Cosa", eine Einrichtung in der Calvinstraße für Drogen- und Alkoholkranke, schließt im Dezember. Es nimmt nach Angaben des Trägers, des Freundes- und Förderkreises Suchtkrankenhilfe "erst wieder mit Eröffnung im Wupperpark Ost Ende 2019 seinen Betrieb" auf.

"Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es für die Zielgruppe, die sich in der Innenstadt aufhält, keinen Aufenthaltsort. Wie sich die Schließung in der Innenstadt auswirken wird, bleibt abzuwarten", so der Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe in einer Stellungnahme. Bisher ist das Café in der Calvinstraße 21 untergebracht. Die für einen Übergangszeitraum von der Evangelischen Kirche zur Verfügung gestellten Räume müssen aber Ende des Jahres geräumt werden.

Das mit dem "Café Cosa" verbundene Beschäftigungs-und Qualifizierungskonzept, welches im Auftrag des Jobcenter Wuppertal durchgeführt wird, wird an einen anderen OrtTrägers weitergeführt. Die Teilnehmer der Qualifizierung-Stabilisierungsmaßnahme werden in der Friedrich-Engels-Allee 122 betreut.

"Der Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe arbeitet in der Zwischenzeit eng mit dem Investor des neuen Café Cosa zusammen, um zukünftig im Wupperpark Ost eine optimale Betreuung gewährleisten zu können", heißt es.

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