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Döppersberg
"Café Cosa leistet gute Arbeit"

Döppersberg: "Café Cosa leistet gute Arbeit"
Blick auf den künftigen Info-Pavillon mit eigenem Café. Im Hintergrund das "Café Cosa". FOTO: Architekten Arntz Erke / scape Landschaftschaftsarchitekten
Wuppertal. Die Wuppertaler Linken wollen verhindern, dass Nutzer des künftigen "Café Cosa" im Wupperpark am Döppersberg ausgegrenzt werden.

"Es ist uns wichtig zu betonen, dass die Drogengebraucherinnen und -gebraucher einen Aufenthaltsort in der Stadt benötigen. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Das Café Cosa leistet gute Arbeit. Diese Einrichtung ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer humanen Drogenpolitik, die sich in unserer Stadt schon seit 20 Jahren bewährt hat", so der Fraktionsvorsitzende Gerd-Peter Zielezinski.

Die Entscheidung der Baubegleitkommission Döppersberg für den zweiten Entwurf kommentiert so: "Die zur Abstimmung stehenden Entwürfe zur Platzgestaltung erfüllen alle nicht die ehemaligen Versprechungen für einen Park an der Wupper, der seinen Namen verdient. Von der ursprünglich geplanten Schaffung einer großzügigen und übersichtlichen Grünfläche mit Erholungscharakter für die Wuppertaler Bürger*innen ist so gut wie nichts übrig geblieben. Somit hat sich unsere Fraktion für die kostengünstigere Variante entschieden. Darüber hinaus kritisieren wir die Stimmen aus der Verwaltung, die die Platzgestaltung mit den Möglichkeiten zur Ausgrenzung der Café Cosa-Besucherinnen und .Besucher begründen."

Die Stadt hatte argumentiert, mit einer breiten Grünfläche vor dem "Café Cosa" und der sich direkt anschließenden Freitreppe aufs Info-Pavillondach sei Entwurf Nr. 1 "zu einladend" für die "Café Cosa"-Nutzer. Außerdem gebe es zu viele potenzielle Angst-Räume. Der Entwurf, der nun realisiert werden soll, sei auch mit den Akteuren im Bereich Soziales besprochen und von ihnen abgesegnet worden.

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