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Döppersberg
Café Cosa: Junge Union gegen Standortdebatte

Döppersberg: Café Cosa: Junge Union gegen Standortdebatte
Der Vorstand der Jungen Union Wuppertal mit CDU-Kreisvorsitzenden Rainer Spiecker (2.v.li.). FOTO: CDU Wuppertal
Wuppertal. Die Junge Union Wuppertal spricht sich mit Blick auf das "Café Cosa", eine Einrichtung für Drogen- und Alkoholkranke, für den Standort Döppersberg aus. Die CDU-Nachwuchsorganisation fordert gleichzeitig ein Ende der Debatte.

"Die Junge Union sieht das Café Cosa als wichtige Institution unserer Stadt an. Der vom Rat der Stadt beschlossenen Standort am ,neuen‘ Döppersberg ist für uns ebenfalls nicht strittig, im Gegenteil. Wir sehen vielmehr auch die Chance, dem entsprechenden Klientel in und um den Bahnhof ebenfalls einen Aufenthaltsplatz zu bieten", so die Kreisvorsitzende Caroline Lünenschloss.

Die Stadt sollte sich hier nicht der Verantwortung entziehen, so Lünenschloss " Drogenabhängigkeit ist ein Problem in unserer Gesellschaft, und hiervor darf man nicht die Augen verschließen – ist die Prävention gescheitert, muss zumindest die nachfolgende Betreuung vorhanden sein. Die Debatte um den Standort des Café Cosa zeigt doch nur zu deutlich, dass eine Aufklärung bei Betroffenen und insbesondere den nicht Betroffenen, die aber die Diskussion anführen, ungenügend ist."

Die Räume an der Calvinstraße wurden im Juli 2017 umgebaut. FOTO: Rundschau

Man hätte sich allerdings "auch mehr Unterstützung des Oberbürgermeisters gewünscht, insbesondere, wenn es jetzt darum geht, eine Übergangslösung zu finden. Die Prüfung, ob und wo eine Übergangslösung Platz finden könnte, dauert verdächtig lang. Hier geht es um Menschen mit ernst zu nehmenden Problemen und nicht um langwierige Projekte."

Grundsätzlich habe "Wuppertal die Chance zu zeigen, dass dem neuen Döppersberg auch das Café Cosa nicht schadet",  so Lünenschoss.

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