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DRK
Blutspenden dringend gebraucht

DRK: Blutspenden dringend gebraucht
Symbolbild. FOTO: DRK
Wuppertal. Es ist Sommer, es ist heiß und die Menschen gehen weniger Blut spenden. Das ist ein Problem.Das Blutspendeaufkommen liegt aktuell 15 bis 20 Prozent unter dem geforderten Niveau.

Auch die Fußball-WM trägt ihren Teil dazu bei. "Beim letzten Spiel der Deutschen Nationalmannschaft lagen wir 30 Prozent unter dem, was wir eigentlich benötigen, das holt man auch in den darauffolgenden Tagen nicht mehr auf", so Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienst West. Aus Sicht des Blutspendedienstes wird sich das Problem mit Beginn der Sommerferien noch verschärfen. Deshalb appelliert der DRK-Blutspendedienst West an alle gesunden Menschen, jetzt Blut zu spenden.

Durch die geringe Haltbarkeit von Blut können für bestimmte Blutpräparate keine langfristigen Vorräte angelegt werden, das gilt besonders für die Versorgung von onkologischen Patienten (Krebstherapie) mit den kurzlebigen Blutplättchen (Thrombozyten). Diese können nur aus frischen Blutspenden gewonnen werden und sind nur wenige Tage haltbar.

Um den anhaltenden Blutspenderschwund zu stoppen, wollen die DRK-Blutspendedienste mit der Kampagne #missingtype - erst wenn´s fehlt, fällt´s auf (www.missingtype.de) bis zum Jahresende bundesweit 100.000 Menschen zu einer ersten Blutspende zu bewegen, damit es bei den Blutgruppen A, B und 0 nicht mehr zu Engpässen in der Versorgung kommt. 

Unter der kostenlose Hotline erfahren Blutspender, wo sie spenden können und welche Voraussetzungen sie haben müssen. Hotline: 0800 -11 949 11. Ansonten gibt es Informationen unter www.blutspendedienst-west.de.

Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.