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IHK
Bergische Wirtschaft weiter in „robuster Verfassung“

IHK: Bergische Wirtschaft weiter in „robuster Verfassung“
IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. FOTO: www.malte-reiter.de
Wuppertal. "Die bergische Wirtschaft befindet sich weiterhin in einer robusten Verfassung." Das betonten Thomas Meyer, Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge am Donnerstag (12. Oktober 2017) bei der Vorstellung der Ergebnisse der neuen IHK-Konjunkturumfrage.

Daran hatten 357 Unternehmen mit insgesamt 20.500 Beschäftigten teilgenommen. Aktuell halten 39 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage für gut und weitere 57 Prozent für befriedigend. Nur fünf Prozent sind unzufrieden. Damit erreicht der Geschäftslageindex als Differenz der Antworten "gut" und "schlecht" mit plus 34 Punkten ein relativ hohes Niveau. Allerdings lag dieser Wert im Frühjahr um 14 Punkte darüber.

Im Städteranking liegt jetzt wieder Wuppertal vor Remscheid, weil die positiven Lageeinschätzungen in Remscheid stärker als in Wuppertal zurückgingen. Solingen bleibt weiter auf Platz drei.  

Im Vergleich der Wirtschaftszweige sind derzeit die Kreditwirtschaft und die sonstigen Dienstleister Spitzenreiter, gefolgt von der Industrie, dem Verkehrsgewerbe sowie dem Groß- und dem Einzelhandel. Insgesamt ist festzustellen, dass der Aufschwung alle Branchen erreicht hat.

Viele Betriebe sind sowohl mit der Umsatz- als auch der Ertragsentwicklung sehr zufrieden. Insgesamt steigt der Optimismus, weswegen die Unternehmen Beschäftigung aufbauen, mehr auszubilden und investieren wollen.

Inzwischen hat aber jeder zweite Betrieb massive Probleme, geeignete Arbeitskräfte zu finden. Infolgedessen kommt es zu Mehrbelastungen des vorhandenen Personals und zu höheren Arbeitskosten. Jedes zweite Unternehmen nennt seine wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als größten Risikofaktor.