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Trickbetrug
Aktuelle Warnung vor falschen Polizisten

Trickbetrug: Aktuelle Warnung vor falschen Polizisten
Symbolfoto. FOTO: Jochen Tack
Wuppertal. In Wuppertal haben falsche Polizisten in zwei Fällen Bargeld und Schmuck erbeutet.

Am Mittwochvormittag (13. Juni 2018) klingelten drei Männer an der Wohnungstür eines 82-jährigen Ronsdorfers. Sie erklärten, dass sie Polizisten seien und das Haus durchsuchen müssten, weil sie eine illegale Waffe vermuteten. Die Kriminellen zeigten vermeintliche Dienstausweise vor und betraten das Haus.

Während einer der Täter den Senior in ein Gespräch verwickelte und ablenkte, durchsuchten die anderen beiden die Zimmer. Nachdem sie Schmuck und Bares erbeuteten, verließen sie das Haus. Einer ist etwa 190 cm groß und trug eine dunkle Hose, ein helles Oberteil und eine dunkle Steppweste. Der andere ist etwa 180 cm groß, dick und war dunkel gekleidet. Der dritte Mann konnte nicht beschrieben werden.

Bereits am 30. Mai ereignete sich in Vohwinkel ein nahezu identischer Vorfall. Auch hier gaben sich drei Männer gegenüber eines 76-Jährigen als Polizeibeamte aus und erklärten, seine Waffen überprüfen zu müssen. Da der Mann Waffenbesitzer war, schöpfte er zunächst keinen Verdacht und ließ die drei ins Haus. Erst als das Trio weg war, bemerkte er den Verlust von Schmuck und Geld.

Die echte Polizei rät: "Seien Sie vorsichtig, wenn Unbekannte Ihr Haus oder Ihre Wohnung betreten wollen. Lassen Sie keine Fremden herein - nutzen Sie Türspion, Sprechanlage oder Türspaltsperre. Gibt sich jemand als Amtsperson aus, prüfen Sie den Dienstausweis sorgfältig - gegebenenfalls ziehen Sie einen Nachbarn oder Angehörige hinzu. Die Maschen der Betrüger sind häufig vielfältig. Sie geben sich nicht nur als Polizisten aus, manchmal auch als Anwälte, Mitarbeiter der Telekom, Stadtangestellte oder als Handwerker. Wählen Sie im Notfall die 110, damit Ihnen die richtige Polizei helfen kann."