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Wuppertal
32 Millionen Euro für Sozialen Arbeitsmarkt

Wuppertal: 32 Millionen Euro für Sozialen Arbeitsmarkt
Helge Lindh. FOTO: Christoph Busse
Wuppertal / Berlin. Im Rahmen des "Teilhabechancengesetzes" fließen in den nächsten vier Jahren insgesamt 32 Millionen Euro nach Wuppertal. Zusätzliche Mittel kommen durch den Passiv-Aktiv-Transfer. Das hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh bekannt gegeben. Damit sollen Projekte und Unterstützungs- sowie Betreuungsangebote für Langzeitarbeitslose in Wuppertal finanziert werden.

Lindh: "Wir ebnen Langzeitarbeitslosen den Weg zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Vor allem ermöglichen wir diesen Menschen aber den Zugang zu sinnstiftender Arbeit und ein Dabeisein mitten in der Gesellschaft. Denn Arbeit bedeutet nicht nur Lohnerwerb, sondern auch soziale Teilhabe."

Mit insgesamt vier Milliarden Euro sollen unter anderem ein beschäftigungsbegleitendes Coaching für Arbeitgeber und Teilnehmende sowie Lohnkostenzuschüsse an Arbeitgeber ermöglicht. Die neuen Instrumente richten sich demnach an Langzeitarbeitslose, die mindestens sechs Jahre Leistungen nach SGB II beziehen. Durch Lohnkostenzuschüsse für bis zu fünf Jahre werden sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse gefördert.

"Dass sich diese Förderungen neben dem Mindestlohn nun auch auf den Tariflohn beziehen können, ist ein Verhandlungserfolg der SPD. Damit gehen wir deutlich über den Koalitionsvertrag hinaus: Hier war nur der Mindestlohn vorgesehen. Die Tarifbindung ist vor allem deshalb so wichtig, weil sie Kommunen und Träger als Arbeitgeber miteinschließt."

Anfang dieses Jahres hatten ausbleibende Fördermittel des Bundes für Qualifizierung und Beschäftigung dafür gesorgt, dass das Qualifizierungsprojekt auf der Hardt pausieren musste. Glücklicherweise konnten wir in Berlin mit viel Einsatz aus und für Wuppertal erreichen, dass die Finanzierung gesichert wird und das Projekt seine Arbeit wieder aufnehmen kann", so Lindh.

Das Jobcenter Wuppertal werde eine Kommunikationskampagne starten, um für die neuen Angebote im Rahmen des sozialen Arbeitsmarktes zu werben und möglichst viele Menschen zu mobilisieren.

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