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Wuppertal in Zahlen
05 1 24 000 - was soll das denn bitte sein?

Wuppertal in Zahlen: 05 1 24 000 - was soll das denn bitte sein?
100x – Wuppertal in Zahlen“ von Peter Woeckel, erschienen bei Moritz-Röder-Books, kostet im Buchhandel fünf Euro. FOTO: Moritz Röder Books
Wuppertal. "100x – Wuppertal in Zahlen", so heißt ein Miniatur-Taschenbuch, das jetzt im Verlag Moritz-Röder-Books erschienen ist. Drin steckt viel Bekanntes – und auch manch eine Überraschung. 


Das Ganze ist kein herkömmlicher Reiseführer, in dem Burgen, Schlösser, Rathäuser, Grünanlagen, Fußgängerzonen, Flüsse und Brücken anschaulich beschrieben und gewürdigt werden. Autor Peter Woeckel und der Verlag der Reihe "100 x" haben eine etwas andere Vorgehensweise gewählt: Sie lassen Zahlen wirken – auf 96 Seiten. Da steht Ewiges und Unverbrüchliches, zum Beispiel der Zeitpunkt von Stadtgründungen, neben Zahlen, die Schwankungen und Fortschreibungen unterworfen sind. Bedeutsames und im öffentlichen Bewusstsein Verankertes ist ebenso zu finden wie Kurioses und Vergessenes. 


In Sachen Wuppertal gibt's da natürlich die Länge der Schwebebahnstrecke (13,3 Kilometer) oder den höchsten Punkt der Stadt auf Lichtscheid (350 Meter). Aber dass Pina Bausch 46 Stücke gemacht hat, dass es zwei Schwebebahn-Briefmarken gibt, dass 1913 hinter dem Barmer Rathaus ein 110 Meter hoher Büroturm geplant war, oder dass der Gemeindeschlüssel für Wuppertal 05 1 24 000 lautet – das weiß auch mancher langgediente Einheimische nicht. Nach der Lektüre von " Wuppertal in Zahlen" allerdings schon. 


Und außerdem: Kurz vor Schluss des Büchleins gibt's den kompletten Text des legendären Loriot-Sketches "Der Lottogewinner" – mit Erwin Lindemann, dem Papst, der Tochter und der Herrenboutique in Wuppertal... 

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