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Wohin fließt das Geld?

Betr.: Wuppertaler Weihnachtsmärkte, Rundschau-Wochenend-Satire

Immer wieder ist es ein Genuss, Ihre Samstagsbeiträge zu lesen. Und der Beitrag über die Wuppertaler Weihnachtsmärkte ist gelungen.

Aber: Es wird immer über die Futter- und Getränkebuden gelästert. Mehr Kunsthandwerk fehlt angeblich. Auf dem Barmer Weihnachtsmarkt steht solch eine Bude. Direkt am Werth. Aber wo drängen sich die offenen Portemonnaies? Bei den Leib- und Magenständen.

Dasselbe gilt für die Fußgängerzone allgemein: Kleine, nette Läden werden gefordert. Und wo wird gekauft? Im Internet. Möglichst nach der Anprobe oder Beratung im Laden und dem anschließenden Preis-Check im Internet.

Der Händler lebt von seinen Einnahmen. Nicht vom Wohlfühl-Eindruck der Passanten beim Bummeln.

Monika Notzke

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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