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Unerträgliche Vorgänge

Betr.: Antisemitismus, Rundschau-Interview vom 2. Mai

Leider muss Herrn Goldberg Recht gegeben werden, wenn er sagt, der Antisemitismus sei nie weggewesen. Dabei bezieht er sicherlich das Ausland ein, denn diese erbärmliche Einstellung ist nicht auf die BRD beschränkt.

Dennoch muss klar gesagt werden, auch wenn es gewissen Kreisen mit ihrem Weltbild nicht passt, dass die Angriffe auf jüdische Menschen hierzulande zunehmen, seit Flüchtlinge (nicht "die") mit ihren kruden Wertvorstellungen – damit konnte man ja überhaupt nicht rechnen – ins Land kommen und ein Verbrecher wie Erdogan und seine Unterstützer machen können, was sie wollen, denn die deutschen Politik-Granden sind ja bekanntlich auf ihn und sein Wohlwollen angewiesen.

Hinzu kommen Hetze und Propaganda über die einschlägigen Medien, die zur Radikalisierung hiesiger Eingewanderter (diese stellen eindeutig die Mehrheit der Schädiger und Gefährder) beitragen.

Wer das alles nicht glaubt, überlege, wann es zuletzt in der BRD Attacken auf jüdische Menschen auf offener Straße durch geistig Unentwickelte und intellektuell Minderbemittelte gab. Natürlich war Antisemitismus fortwährend da, aber nicht in der jüngst erlebten Form.

Und was sagen die Staatslenker/innen und Stadtlenker/innen? Sie ringen sich das übliche inhaltsleere Geschwafel ab und verstecken sich hinter ihren dringenden Amtsgeschäften, statt tätig zu werden.

Auch symptomatisch das brüllende Schweigen der Islam-Verbände und Ditibs, der Erdogan-Bevollmächtigten, bezüglich der unerträglichen Vorgänge.

Frank Khan, Altenkotten

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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