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Stress für die Anwohner

Betr.: Verkehrssituation in der Südstadt

"Verkehrskonzept Südstadt": Die Umsetzung ist ein voller Erfolg! Allerdings nur für die Stadtkasse, weil man die genervten Anwohner nach dem Wegfall zahlreicher Parkplätze nun reichlich mit Knöllchen bombardieren kann! Sogar am Sonntagmorgen zu so genannten Schwachverkehrszeiten.

Mitte vergangenen Jahres wurden Halteverbots-Zonen eingerichtet – entgegen den ursprünglichen Ratsbeschlüssen von 2017/2018. Fadenscheiniger Vorwand: Man wolle die Südstadt und den Bereich Brausenwerth/Döppersberg entlasten. Man schiebt außerdem als Begründung Sicherheits- und Gefahrenaspekte vor. 40 Jahre lang war dies kein Thema.

Fakt ist jedenfalls, dass man nun 30 bis 60 Minuten durch das zu beruhigende Viertel kurven muss, um letztlich doch keinen legalen Parkplatz zu finden. Dazu kommt noch, dass wir Anwohner durch die unsinnige und nebenbei wirkungslose Beschilderung im Bereich Dessauer Straße/Vereinstraße/Adersstraße gezwungen werden, kilometerlange Umwege über genau die zu entlastende Kreuzung Döppersberg zu fahren, um unsere Wohnungen zu erreichen.

Ein Schildbürger-Streich "par exellence".

Jürgen Lerbs

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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