| 11.39 Uhr

Klamauk-Vorstellung

Betr.: Oper "Luisa Miller"

Wer sich auf die bisher in Wuppertal nie gespielte Oper "Luisa Miller" gefreut hat, wird sehr enttäuscht das Theater verlassen.

Hier haben sich wieder einmal nur die Regisseurin und der Bühnenbildner, für wahrscheinlich sehr hohe Honorare, selbst verwirklicht. Mit Schillers "Kabale und Liebe" oder Verdis "Luisa Miller" hat diese Klamauk-Vorstellung rein gar nichts zu tun. Schade für und um die wirklich guten Sänger!

Ich schlage vor, die Stadtverwaltung Wuppertal schließt die Sparten, Oper, Tanztheater oder Schauspiel. Die Investitionen für solche Inszenierungen sind besser und sinnvoller in Schulen, Kindergärten, Jugend- oder Altenhilfe investiert, statt profilsüchtige Regie- und Ausstattungsthemen zu finanzieren.

Wer Interesse an dieser Oper hat, kauft sich ohnehin besser eine DVD, die es schon für 25 Euro gibt, statt das viele Geld ins Theater zu bringen, was man nur verärgert verlässt

Axel Kakoschke

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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