| 12.41 Uhr

Dutzende im Dunkeln

Betr.: Bürgerantrag für mehr Licht in den Trassentunneln

Die Tunnel sind ausreichend beleuchtet, und die Fledermäuse können ganz gut damit leben.

Was allerdings nicht ausreichend ist, und da sollten sich die Betroffenen mal an die eigene Nase fassen, sind die fehlenden Beleuchtungseinrichtungen (Pfennigsartikel) an den Fahrrädern beziehungsweise deren Nutzung.

Auch jetzt habe ich wieder Dutzende Radfahrer (zum Teil Familien mit Kleinkindern, Vater und Mutter vorn weg, die Kinder mit dem unstabilen Puky-Rad hinterher, natürlich alle ohne Helm) ohne Licht gesehen. Auf Ansprache erhält man dann noch einen blöden Spruch. Gott sei Dank, die meisten Nutzer sind ja ganz vernünftig.

Das gleiche gilt für Rennradfahrer, die, natürlich ebenfalls ohne Beleuchtung, mit voller Geschwindigkeit in die Tunnel einfahren, obwohl man doch im ersten Moment wegen der Umgewöhnung gar nichts sieht. Und: Skateboard-Fahrer können auch eine Kopfleuchte benutzen, es dient ja der Sicherheit aller.

Und wenn schon Markierungen/Abgrenzungen vorhanden sind, dann sollten Radfahrer und Fußgänger auch den vorgesehenen Teil der Trasse benutzen.

Also: Nicht immer von der öffentlichen Hand etwas fordern, sondern selbst etwas für die Sicherheit tun, dann klappt's auch mit der Trasse.

Franz Adamkiewicz

(Rundschau Verlagsgesellschaft)
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Die Rundschau-Radrunde