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Verfilmung des Jochen-Rausch-Romans
"Fremder Feind" gewinnt den Fernsehfilmpreis

Verfilmung des Jochen-Rausch-Romans: "Fremder Feind" gewinnt den Fernsehfilmpreis
Ulrich Matthes spielt die Hauptrolle. FOTO: WDR/Schiwago Film
Wuppertal. "Ein Meisterwerk", "sehr berührend" - die Jury des FernsehFilm Festivals Baden-Baden 2018 zeigte sich schon in der öffentlichen Diskussion beeindruckt vom Fernsehfilm "Fremder Feind". Nun hat die WDR-Produktion "Fremder Feind" auch das Rennen im Wettbewerb um den Preis als bester Fernsehfilm gemacht.

Der Film beruht auf  "Krieg", dem 2013 erschienenen Roman des Wuppertaler Radio-Mannes, Musikers und Schriftstellers Jochen Rausch.

Ausrichter des Festivals ist die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste. Die Begründung der Jury: "Ein Vater flieht vor seinem Familientrauma an den denkbar entlegensten Ort - um ausgerechnet dort vom Trauma eingeholt zu werden ... Drehbuch, Regie, Kamera, Musik und alle anderen Gewerke verabreden sich zur präzisen aber immer filmischen Erzählung einer Trauerarbeit. Ulrich Matthes und Barbara Auer öffnen sich in ihrem Spiel auf schmerzhaft ehrliche Weise, um den Film, bei aller visuellen Größe, zu einer emotionalen Reise zu machen."

Rick Ostermann hat das vielschichtige Drama "Fremder Feind" nach dem Drehbuch von Grimme-Preisträgerin Hanna Hollinger inszeniert. Die WDR-Redaktion liegt bei Corinna Liedtke.

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