Große Resonanz auf den "Hilferuf"

Bukpiensheini - die Auflösungen

Sooo viel Resonanz auf den Aufruf von Rundschau-Redaktionsleiter Roderich Trapp, der in seiner Wochenendsatire am Samstag Leser um Hilfe bei der Interpretation diverser historischer Wuppertaler Mundartbegriffe gebeten hatte. Wir präsentieren hier gesammelt die per Mail eingegangenen Beiträge - darüber hinaus gab's auch noch viele handschriftliche und telefonische Rückmeldungen, für die sich die Redaktion herzlich bedankt! mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Bukpiensheini & Co.

Ich hatte ihn ja schon in unserer Mittwochausgabe erwähnt: den Kalender, den mir eine Rundschau-Leserin aus Unterammergau (das liegt etwas südlich von Ronsdorf) geschenkt hat. Das historische Schmuckstück in Haus-Form zeichnet sich dadurch aus, dass es hinter kleinen Bergischen Fensterläden aus Pappe an jedem Tag des Jahres einen Begriff aus der heimischen Mundart auflistet. Jetzt grübeln alle über diese 365 Worte, von denen uns viele komplett ratlos zurücklassen. mehr

Kommentar zur Finanzierung der Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Eine Investition, die es wert ist

Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge. Das sind meist Jungs unter 18 Jahren, meist aus Syrien oder Nordafrika, die wir oft als Gruppen erleben. Riesige Gruppen, die 2015 zu Fuß über die Grenzen nach Deutschland kamen und riesige Gruppen, die aus Zügen in den Münchener Hauptbahnhof strömten. 2017 sehen wir sie oft in den Innenstädten, wieder meist in Gruppen, in denen wir den einzelnen Menschen mit seiner Geschichte, seinem Potenzial, seinen Träumen und Wünschen nicht so ohne weiteres erkennen.  mehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Witzfigur Wuppertal

Andere Medien machen ja auch schon mal ganz gute Witze. Neulich hörte ich zum Beispiel im Radio, dass 45 Prozent der Deutschen wegen des enttäuschenden Sommers den Wetteranbieter wechseln wollen. Das fand ich lustig. Als Wechselprämie gibt es wahrscheinlich einen Monat lang kostenfrei 25 Grad, nur ab nächstes Jahr zahlt man dann für Nieselregen erfahrungsgemäß schon mehr als früher für heiter bis wolkig. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

I just called to say hör auf

Man muss ja auch mal über den Tellerrand gucken. Deshalb war ich vorigen Samstag in Köln. Die haben nicht nur einen Schilderwald an den Autobahnbaustellen um die Stadt herum, sondern auch noch eine Schildergasse in der City. Diese Einkaufsstraße hat die dritthöchste Passantenfrequenz in Deutschland. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Herzogin in der Sauna

Die britischen Royals William und Kate nutzen die Gelegenheit und besuchen Deutschland, so lange man als Engländer dafür noch kein Visum braucht. Sie haben auch ihre zwei Kinder mitgebracht, von denen man nach der Ankunft nicht mehr viel gesehen hat. Die Nannys suchen sie noch zwischen den vielen Gepäckstücken, in denen die ganze Garderobe von Herzogin Kate ist. Das Käthchen musste sich ja alleine am Donnerstag in vier Stunden dreimal umziehen. mehr

Aus dem Tagebuch der Redaktion

Held von Granada

Es war ein stimmungsvoller Konzertabend vor der Laurentiuskirche: 2.000 Menschen bevölkerten den Platz, genossen die Darbietungen des Sinfonieorchesters bei lauen Temperaturen – und doch mag sich der ein oder andere gefragt haben: Wo war denn die angekündigte Catriona Morrison aus dem Wuppertaler Opern-Ensemble, die soeben als "BBC Singer of the World" ausgezeichnet wurde? mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Ein summender Affe umfängt den Baum

Nur noch eine Woche bis zu den großen Ferien. Genau der Moment, wo sich manche Wuppertaler selbstkritisch fragen, ob es rechtzeitig vor dem Urlaub noch mit der Bikinifigur geklappt hat. Wenn man schön am Strand liegt, will man ja nicht von Greepeace-Wal-Rettern zurück ins Wasser gezogen werden. Von Roderich Trappmehr

Kommentar zum neuen „Primark“-Gebäude

Ethik und Standort als Knackpunkte

Wie könnte das neue Gebäude am Elberfelder Döppersberg künftig im Volksmund heißen? Diese Rundschau-Frage sorgte in den vergangenen Tagen für eine gewaltige Leserresonanz. Insgesamt knapp 1.000 Vorschläge liegen inzwischen vor (wir berichteten) – von purer Ablehnung (die Mehrzahl) bis hin zu Zustimmung. Viele Einsendungen haben gemeinsam, dass die Frage des künftigen Mieters, der Architektur und des Standortes ineinander spielen. Das ist absolut nicht falsch, dennoch gilt es zu differenzieren. Von Jörn Koldehoffmehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Eine Schraube locker

Früher hieß es beim Kauf elektronischer Geräte ja gerne: "Soll es funktionieren oder darf es auch was von Siemens sein?" Da könnte natürlich der Verdacht aufkommen, dass die neuen Schwebebahnen auch von Siemens sind. Gebaut wurden sie aber von einer Düsseldorfer Firma im spanischen Valencia, was in dieser Kombination offensichtlich ähnliche Auswirkungen wie die Produktion bei Siemens hat. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Schmeit wie die Weltmeister

"Unzureichend" ist auch so ein schönes deutsches Wort, das heute kaum noch benutzt wird. Dabei kann man es immer noch sehr gut gebrauchen. Gerade am Donnerstag kam es mir wieder gleich mehrfach in den Sinn. Da war ich nämlich in Düsseldorf bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Wuppertals Wurstomat

Geburtstage kommen immer so plötzlich, da kann man schnell mal einen vergessen. Zum Beispiel den 200. von Friedrich Engels. Wie erst jetzt bekannt wurde, steht der völlig überraschend bereits im Jahr 2020 an und erwischt die Stadt Wuppertal damit eiskalt. Die Restaurierung des Engels-Hauses wird nämlich leider erst gegen Ende des Jubiläumsjahres fertig, so dass wir höchstens draußen für Engels ein kommunistische Mani-Fest ausrichten können. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Markt Wars – Krieg der Weihnachtssterne

Der legendäre erste "Star Wars – Krieg der Sterne"-Film beginnt ja mit pompöser Musik und folgender Text-Einblendung: "Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis..." Möglicherweise wird es in vielen hundert Jahren eine Fortsetzung unter dem Titel "Markt Wars – Krieg der Weihnachtssterne" geben, die so beginnt: Es war einmal vor langer Zeit in einem weit, weit entfernten Wuppertal ..." mehr

Aus dem Tagebuch der Redaktion

Der stille Anti-Held

Du gehst zu sehr nach der Musik, haben sie gesagt. Das geht unter, haben sie prophezeit. Der Favorit ist Italien, haben sie schlaugeschwätzt. Der Osten schiebt sich die Punkte ohnehin nur untereinander zu, fachsimpelten sie. Ja gut, die Kritiker hat er überzeugt, aber die Zuschauer stimmen sicher anders ab, orakelten sie. Doch ich war sicher: Diesmal konnte es nur einen Gewinner beim Eurovision Song Contest (ESC) geben – Portugal. Alles andere war schlicht nicht möglich und wäre die weitaus größere Überraschung gewesen. Von Nicole Bolzmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Auf dem Skywalk

Völlig überraschend haben Experten diese Woche herausgefunden, dass das Kölner Stadtarchiv vor acht Jahren doch nicht wegen Wind, sondern wegen eines Fehlers beim U-Bahn-Bau eingestürzt ist. Da war Wuppertal beim Städtebau insgesamt etwas erfolgreicher. Zum Beispiel im Nordpark. Waren Sie da eigentlich in letzter Zeit mal? Nein? Dann aber nix wie hin, denn da oben hat sich dank Fördermitteln des Landes richtig was getan. mehr

Nach Toreschluss – die Wochenendsatire

Lehnchen reloaded

Im Moment wird ja weltweit alles Mögliche auf links gedreht und modernisiert: Die Hauptfeldwebel bei der Bundeswehr sollen eine Zusatzausbildung als Kuschelpädagogen machen. Die Amerikaner ersetzen Oabamacare durch Dr. Trumps Krankenverunsicherung. Und inzwischen hat sogar die Schweiz einen eigenen Geheimdienst, deren Top-Agent Urs Bond todesmutig vor dem Finanzamt Barmen Steuer-CDs aus Autos klaut. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Strafzettel-Super-Sale

Vorige Woche habe ich ja über den Kollegen geschrieben, der ein Gnadengesuch bei der Bezirksregierung einreichen musste, um einen Punkt in Flensburg wieder loszuwerden, den man ihm völlig unberechtigt verpasst hatte. Diese Woche setze ich verkehrssanktionstechnisch noch einen drauf. Und zwar mit der Untat des nächsten Rundschau-Kollegen, den wir aus Gründen, die sie gleich verstehen werden, Herrn Schliemann nennen wollen. Von Roderich Trappmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Das Gnadengesuch

Immer diese Verkehrsraudis! Einer sitzt mir seit Wochen am Schreibtisch gegenüber und starrt immer wieder auf einen längst bezahlten Strafzettel, der ihm mehr als 90 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg auferlegt. Er war voriges Jahr auf der A3 in der Baustelle am Heumarer Kreuz 82 statt der angeblich erlaubten 60 Kilometer pro Stunde gefahren. Von Roderich Trappmehr

Aus dem Tagebuch der Redaktion

Bronze in Berlin

Meine Freundin sagt immer, ich käm' ja nie raus aus Wuppertal... Vergangene Woche aber dann doch mal: Auf nach Berlin! Denn beim "Durchblick-Preis 2017" des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) war ich vor ein paar Monaten in der Kategorie "Beste journalistische Einzelleistung" nominiert worden. Von Stefan Seitzmehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Unsere Elbphilharmonie

Waren Sie schon mal im Simonshöfchen? Ach so. Macht aber nichts. Ich war auch schon da. Allerdings vor geraumer Zeit und zum Glück nur zum Fußballspielen gegen eine Gefängnisauswahl auf dem hauseigenen Aschenplatz. Wenn ich irgendwann da noch mal antrete, ist aus dem Aschenplatz wahrscheinlich eine Art Allianz-Arena geworden, weil das Gefängnis demnächst umgebaut wird. mehr

Nach Toreschluss - die Wochenendsatire

Wer ist Wuppertal?

Richard David Precht werden Sie möglicherweise kennen: Das ist dieser Philosoph und Buchautor, der die gebrauchte Frisur der alternden Rockröhre Gianna Nannini aufträgt und mehrere Bestseller geschrieben hat. Der erste hieß "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?". Und genau diese Frage muss sich jetzt auch Wuppertal stellen, weil sie neuerdings niemand mehr beantworten kann. Von Roderich Trappmehr